Pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung: Ihr Ulti­ma­ti­ver Schutz im Alter

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Kategorie(n) Altersvorsorge
Özgün Imren | Gründer & Geschäftsführer

Özgün Imren

Das wich­tigs­te in Kür­ze

  • Viel­fäl­ti­ge Optio­nen: Es gibt ver­schie­de­ne Arten der pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­rung wie die klas­si­sche, fonds­ge­bun­de­ne, neue Klas­sik und Sofort­ren­te. Jede hat ihre eige­nen Vor- und Nach­tei­le, die zu unter­schied­li­chen Bedürf­nis­sen pas­sen.
  • Steu­er­vor­tei­le: Bei­trä­ge zur Ries­ter- und Rürup-Ren­te kön­nen steu­er­lich gel­tend gemacht wer­den, was Ihre Steu­er­last wäh­rend der Anspar­pha­se erheb­lich redu­zie­ren kann.
  • Fle­xi­bi­li­tät: Vie­le pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­run­gen bie­ten fle­xi­ble Anpas­sungs­mög­lich­kei­ten, sodass Sie Ihre Bei­trä­ge je nach Lebens­si­tua­ti­on erhö­hen, sen­ken oder pau­sie­ren kön­nen.
  • Indi­vi­du­el­le Bera­tung: Eine pro­fes­sio­nel­le Bera­tung und der Ver­gleich von Ange­bo­ten sind uner­läss­lich, um die bes­te Ent­schei­dung für Ihre Alters­vor­sor­ge zu tref­fen.

Was ist eine pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung?

Eine pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung ist im Grun­de genom­men Ihr per­sön­li­cher Spar­plan fürs Alter. Anders als bei der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung, die vom Staat ver­wal­tet wird und auf Pflicht­bei­trä­gen basiert, schlie­ßen Sie eine pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung frei­wil­lig ab. Sie zah­len regel­mä­ßig oder ein­ma­lig Geld ein, das dann für Sie ange­legt wird, um Ihnen im Ren­ten­al­ter eine zusätz­li­che monat­li­che Ren­te zu sichern.

Defi­ni­ti­on und Zweck: Der Haupt­zweck der pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­rung ist es, Ihre finan­zi­el­le Sicher­heit im Alter zu ver­bes­sern. Da die gesetz­li­che Ren­te oft nicht aus­reicht, um den gewohn­ten Lebens­stan­dard zu hal­ten, ist es sinn­voll, pri­vat vor­zu­sor­gen. Mit einer pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­rung sor­gen Sie dafür, dass Sie im Ruhe­stand genü­gend Geld zur Ver­fü­gung haben, um sich Ihre Wün­sche und Bedürf­nis­se zu erfül­len.

Was ist eine private Rentenversicherung?

Unter­schied zur gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung: Die gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung basiert auf dem Umla­ge­ver­fah­ren: Die heu­ti­gen Arbeit­neh­mer finan­zie­ren die Ren­ten der aktu­el­len Rent­ner. Bei der pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­rung hin­ge­gen han­delt es sich um ein Kapi­tal­de­ckungs­ver­fah­ren. Das bedeu­tet, dass Ihre ein­ge­zahl­ten Bei­trä­ge indi­vi­du­ell für Sie ange­legt und ver­zinst wer­den. Sie pro­fi­tie­ren also direkt von den erwirt­schaf­te­ten Erträ­gen.

Ver­schie­de­ne For­men der pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­rung: Es gibt drei Haupt­for­men der pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­rung:

  1. Klas­si­sche Ren­ten­ver­si­che­rung: Hier­bei wird Ihr Geld sicher und kon­ser­va­tiv ange­legt. Sie erhal­ten eine garan­tier­te Ren­te, die durch Über­schuss­be­tei­li­gun­gen noch erhöht wer­den kann. Die­se Vari­an­te eig­net sich beson­ders für sicher­heits­be­wuss­te Anle­ger, die kei­ne gro­ßen Risi­ken ein­ge­hen wol­len.
  2. Fonds­ge­bun­de­ne Ren­ten­ver­si­che­rung: Bei die­ser Vari­an­te wird Ihr Geld in Invest­ment­fonds ange­legt. Das bie­tet höhe­re Ren­di­te­chan­cen, birgt aber auch ein gewis­ses Risi­ko. Ide­al für Sie, wenn Sie eine län­ge­re Lauf­zeit haben und von den Chan­cen der Akti­en­märk­te pro­fi­tie­ren möch­ten.
  3. Neue Klas­sik: Die­se Form kom­bi­niert Ele­men­te der klas­si­schen und der fonds­ge­bun­de­nen Ren­ten­ver­si­che­rung. Sie haben einen höhe­ren Akti­en­an­teil im Port­fo­lio, was die Chan­cen auf Ren­di­te erhöht, aber auch gewis­se Garan­tien bie­tet. Das ist ein guter Mit­tel­weg, wenn Sie sowohl Sicher­heit als auch Ren­di­te­chan­cen suchen.

Ein prak­ti­sches Bei­spiel: Stel­len Sie sich vor, Sie schlie­ßen mit 30 Jah­ren eine pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung ab und zah­len monat­lich 100 Euro ein. Je nach gewähl­ter Form wird die­ses Geld unter­schied­lich ange­legt und ver­zinst. Wenn Sie sich für die fonds­ge­bun­de­ne Vari­an­te ent­schei­den, könn­ten Sie am Ende eine deut­lich höhe­re Ren­te erhal­ten, aber mit mehr Schwan­kun­gen wäh­rend der Lauf­zeit. Ent­schei­den Sie sich für die klas­si­sche Vari­an­te, erhal­ten Sie eine sta­bi­le, aber mög­li­cher­wei­se nied­ri­ge­re Ren­te.

Durch die­se Fle­xi­bi­li­tät und Anpas­sungs­fä­hig­keit an Ihre indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se bie­tet die pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung eine wert­vol­le Ergän­zung zur gesetz­li­chen Ren­te und hilft Ihnen, Ihren Lebens­abend finan­zi­ell abge­si­chert zu genie­ßen.

Wel­che Ver­si­che­run­gen gibt es …und wel­che davon brau­che ich über­haupt?

Wir unter­schei­den zwi­schen Pflicht­ver­si­che­run­gen (gesetz­lich vor­ge­schrie­be­ne Ver­si­che­run­gen), die jeder abschlie­ßen muss und wei­te­ren wich­ti­gen Ver­si­che­run­gen, die Ihren Schutz ergän­zen und abhän­gig von Ihrer per­sön­li­chen Situa­ti­on sind.

Die gesetz­li­che Ren­te reicht nicht aus — Schlie­ßen Sie Ihre Ren­ten­lü­cke!

Die Ren­ten­lü­cke in Deutsch­land ist ein häu­fig unter­schätz­tes Risi­ko. Die gesetz­li­che Alters­ren­te allein wird vor­aus­sicht­lich nicht aus­rei­chen, um dei­nen Lebens­stan­dard im Ruhe­stand auf­recht­zu­er­hal­ten. Es ist daher rat­sam, zusätz­li­che Maß­nah­men zu ergrei­fen, um die­se Lücke zu schlie­ßen und finan­zi­ell abge­si­chert zu sein.

Scha­den mel­den — schnell und ein­fach

Wich­tig ist, dass Sie uns den Scha­den­fall mög­lichst zeit­nah mel­den. In der Regel ver­lan­gen die Ver­si­che­rer eine Scha­den­mel­dung inner­halb von einer Woche ab Ein­tritt oder Kennt­nis­nah­me des Scha­dens. In eini­gen Spar­ten gel­ten abwei­chen­de Rege­lun­gen abhän­gig von der Ver­si­che­rungs­art.

Vor­tei­le und Nach­tei­le

Die pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung kann eine ech­te Berei­che­rung für Ihre Alters­vor­sor­ge sein, aber wie bei jeder Finanz­ent­schei­dung gibt es sowohl Vor- als auch Nach­tei­le. Las­sen Sie uns die wich­tigs­ten Aspek­te beleuch­ten, damit Sie eine fun­dier­te Ent­schei­dung tref­fen kön­nen.

Vor­tei­le:

  1. Fle­xi­bi­li­tät: Eine der größ­ten Stär­ken der pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­rung ist ihre Fle­xi­bi­li­tät. Sie kön­nen zwi­schen ver­schie­de­nen Anla­ge­mo­del­len wäh­len – ob klas­sisch, fonds­ge­bun­den oder eine Kom­bi­na­ti­on aus bei­den. Das bedeu­tet, Sie kön­nen die Anla­ge­form wäh­len, die am bes­ten zu Ihrer Risi­ko­be­reit­schaft und Ihren finan­zi­el­len Zie­len passt.
  2. Steu­er­ver­güns­ti­gun­gen: Sie kön­nen von erheb­li­chen Steu­er­vor­tei­len pro­fi­tie­ren. Die Ein­zah­lun­gen in bestimm­te Vari­an­ten wie die Rürup-Ren­te kön­nen steu­er­lich gel­tend gemacht wer­den, was Ihre jähr­li­che Steu­er­last sen­ken kann. Auch die Aus­zah­lun­gen im Ren­ten­al­ter sind oft steu­er­lich begüns­tigt.
  3. Indi­vi­du­el­le Anpas­sung: Sie haben die Mög­lich­keit, Ihre pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung indi­vi­du­ell an Ihre Bedürf­nis­se anzu­pas­sen. Ob Sie eine Ein­mal­zah­lung leis­ten möch­ten oder regel­mä­ßi­ge Bei­trä­ge bevor­zu­gen – die Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten sind viel­fäl­tig. Zudem kön­nen Sie Zusatz­bau­stei­ne wie Hin­ter­blie­be­nen­schutz oder eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung inte­grie­ren.

Ein prak­ti­sches Bei­spiel: Stel­len Sie sich vor, Sie haben in jun­gen Jah­ren eine fonds­ge­bun­de­ne Ren­ten­ver­si­che­rung abge­schlos­sen. Sie kön­nen wäh­rend der Lauf­zeit jeder­zeit Anpas­sun­gen vor­neh­men, etwa die Bei­trags­zah­lung erhö­hen oder redu­zie­ren, um sich an Ihre aktu­el­le finan­zi­el­le Situa­ti­on anzu­pas­sen.

Nach­tei­le:

  1. Kos­ten: Ein wesent­li­cher Nach­teil sind die oft hohen Kos­ten. Ver­wal­tungs­kos­ten, Pro­vi­sio­nen und Gebüh­ren kön­nen die Ren­di­te Ihrer Anla­ge deut­lich schmä­lern. Bei klas­si­schen Poli­cen kann der Spar­an­teil Ihrer Bei­trä­ge durch die­se Kos­ten erheb­lich redu­ziert wer­den.
  2. Risi­ken: Beson­ders bei fonds­ge­bun­de­nen Ren­ten­ver­si­che­run­gen tra­gen Sie das Anla­ge­ri­si­ko. Die Wert­ent­wick­lung ist direkt an die Kapi­tal­märk­te gekop­pelt, was zu erheb­li­chen Schwan­kun­gen füh­ren kann. Ein schlech­ter Bör­sen­ver­lauf kann Ihre Alters­vor­sor­ge nega­tiv beein­flus­sen.
  3. Kom­ple­xi­tät: Die ver­schie­de­nen Pro­duk­te und Ver­trags­kon­di­tio­nen kön­nen sehr kom­plex sein. Es ist nicht immer ein­fach, die bes­te Opti­on für die eige­nen Bedürf­nis­se zu fin­den und alle Bedin­gun­gen zu ver­ste­hen. Eine umfas­sen­de Bera­tung ist daher uner­läss­lich.

Ein prak­ti­sches Bei­spiel: Sie ent­schei­den sich für eine fonds­ge­bun­de­ne Ren­ten­ver­si­che­rung und genie­ßen zunächst die hohen Ren­di­ten. Doch dann kommt es zu einem Bör­sen­crash, und der Wert Ihrer Anla­ge sinkt dras­tisch. Ohne eine soli­de Finanz­pla­nung könn­ten Sie in Schwie­rig­kei­ten gera­ten.

Die pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung bie­tet zahl­rei­che Vor­tei­le, wie Fle­xi­bi­li­tät, Steu­er­ver­güns­ti­gun­gen und indi­vi­du­el­le Anpas­sungs­mög­lich­kei­ten, aber sie bringt auch Her­aus­for­de­run­gen mit sich, ins­be­son­de­re in Bezug auf Kos­ten, Risi­ken und Kom­ple­xi­tät. Eine fun­dier­te Ent­schei­dung erfor­dert daher eine sorg­fäl­ti­ge Abwä­gung die­ser Aspek­te und, idea­ler­wei­se, eine pro­fes­sio­nel­le Bera­tung. So stel­len Sie sicher, dass Ihre Alters­vor­sor­ge opti­mal auf Ihre Bedürf­nis­se zuge­schnit­ten ist.

Arten der pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­rung

Es gibt ver­schie­de­ne Arten der pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­rung, die jeweils unter­schied­li­che Vor­tei­le und Funk­ti­ons­wei­sen bie­ten. Hier ein Über­blick über die gän­gigs­ten Optio­nen: die klas­si­sche Ren­ten­ver­si­che­rung, die fonds­ge­bun­de­ne Ren­ten­ver­si­che­rung, die neue Klas­sik und die Sofort­ren­te.

Klas­si­sche Ren­ten­ver­si­che­rung

Die klas­si­sche Ren­ten­ver­si­che­rung ist der “Oldie but Gol­die” unter den Ren­ten­ver­si­che­run­gen. Sie funk­tio­niert sehr kon­ser­va­tiv und sicher. Ihre Bei­trä­ge wer­den haupt­säch­lich in fest­ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re und ande­re siche­re Anla­gen inves­tiert. Der Vor­teil? Sie erhal­ten eine garan­tier­te Min­dest­ren­te, die durch Über­schuss­be­tei­li­gun­gen noch gestei­gert wer­den kann.

Vor­tei­le:

  • Sicher­heit: Sie wis­sen genau, was Sie im Ren­ten­al­ter bekom­men, da Ihre Ren­te nicht von den Schwan­kun­gen der Kapi­tal­märk­te abhängt.
  • Sta­bi­li­tät: Ide­al für sicher­heits­be­wuss­te Anle­ger, die kei­ne gro­ßen Risi­ken ein­ge­hen wol­len.

Prak­ti­sches Bei­spiel: Stel­len Sie sich vor, Sie zah­len über 30 Jah­re regel­mä­ßig in eine klas­si­sche Ren­ten­ver­si­che­rung ein. Am Ende der Lauf­zeit erhal­ten Sie eine garan­tier­te Ren­te von 500 Euro monat­lich, unab­hän­gig davon, wie sich die Finanz­märk­te ent­wi­ckelt haben.

Fonds­ge­bun­de­ne Ren­ten­ver­si­che­rung

Hier wird Ihr Geld in Invest­ment­fonds ange­legt. Die­se Form der Ren­ten­ver­si­che­rung bie­tet höhe­re Ren­di­te­chan­cen, aller­dings auch ein höhe­res Risi­ko. Ihre Ren­te hängt direkt von der Ent­wick­lung der Fonds ab, in die inves­tiert wird.

Vor­tei­le:

  • Hohe Ren­di­te­chan­cen: Durch die Inves­ti­ti­on in Akti­en­fonds kön­nen Sie von den poten­zi­el­len Gewin­nen der Kapi­tal­märk­te pro­fi­tie­ren.
  • Fle­xi­bi­li­tät: Sie kön­nen die Fonds oft wech­seln und so Ihre Anla­ge­stra­te­gie an die Markt­be­din­gun­gen anpas­sen.

Prak­ti­sches Bei­spiel: Sie ent­schei­den sich mit 30 Jah­ren für eine fonds­ge­bun­de­ne Ren­ten­ver­si­che­rung und inves­tie­ren monat­lich 100 Euro. Über die Jah­re wächst Ihr Kapi­tal durch die posi­ti­ve Ent­wick­lung der Akti­en­märk­te. Zum Ren­ten­ein­tritt mit 67 Jah­ren haben Sie eine höhe­re Ren­te als bei der klas­si­schen Vari­an­te, aller­dings mit dem Risi­ko von Markt­schwan­kun­gen.

Neue Klas­sik

Die neue Klas­sik ist eine Mischung aus der klas­si­schen und der fonds­ge­bun­de­nen Ren­ten­ver­si­che­rung. Sie kom­bi­niert die Sicher­heit der klas­si­schen Anla­ge mit den Ren­di­te­chan­cen der fonds­ge­bun­de­nen Vari­an­te.

Vor­tei­le:

  • Balan­cier­te Risi­ko­streu­ung: Sie pro­fi­tie­ren von einer soli­den Basis­an­la­ge und zusätz­li­chen Chan­cen durch einen höhe­ren Akti­en­an­teil.
  • Fle­xi­bi­li­tät und Sicher­heit: Die­se Form bie­tet Ihnen eine gewis­se Sicher­heit, aber auch die Mög­lich­keit, höhe­re Ren­di­ten zu erzie­len.

Prak­ti­sches Bei­spiel: Mit der neu­en Klas­sik inves­tie­ren Sie monat­lich in einen Ver­trag, der sowohl siche­re Anla­gen als auch Akti­en­fonds umfasst. Sie haben somit eine Basis­ga­ran­tie und kön­nen zusätz­lich von den Vor­tei­len des Akti­en­mark­tes pro­fi­tie­ren, was Ihre Ren­ten­be­zü­ge erhöht.

Sofort­Ren­te

Die Sofort­Ren­te ist per­fekt für die­je­ni­gen, die einen grö­ße­ren Betrag zur Ver­fü­gung haben und sofort eine lebens­lan­ge Ren­te bezie­hen möch­ten. Sie zah­len ein­ma­lig eine grö­ße­re Sum­me ein, und die Ver­si­che­rung beginnt umge­hend mit den monat­li­chen Ren­ten­zah­lun­gen.

Vor­tei­le:

  • Sofor­ti­ge Aus­zah­lung: Sie erhal­ten sofort eine Ren­te, ohne lan­ge Anspar­pha­sen.
  • Sicher­heit: Die Ren­te ist lebens­lang garan­tiert.

Prak­ti­sches Bei­spiel: Sie haben 100.000 Euro aus einer Erb­schaft erhal­ten und ent­schei­den sich, die­ses Geld in eine Sofort­ren­te zu inves­tie­ren. Ab dem nächs­ten Monat erhal­ten Sie eine garan­tier­te monat­li­che Ren­te von 400 Euro, lebens­lang.

Jede die­ser Ren­ten­ver­si­che­rungs­ar­ten hat ihre eige­nen Vor­zü­ge und eig­net sich für unter­schied­li­che Lebens­si­tua­tio­nen und Risi­ko­pro­fi­le. Es lohnt sich, die ver­schie­de­nen Optio­nen zu ver­glei­chen und die­je­ni­ge aus­zu­wäh­len, die am bes­ten zu Ihren indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen und Zie­len passt.

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Ries­ter-Ren­te und Rürup-Ren­te

Die Ries­ter-Ren­te und die Rürup-Ren­te sind zwei geför­der­te For­men der pri­va­ten Alters­vor­sor­ge, die durch staat­li­che Anrei­ze beson­ders attrak­tiv gemacht wer­den sol­len. Bei­de haben ihre spe­zi­fi­schen Vor- und Nach­tei­le und sind für unter­schied­li­che Ziel­grup­pen geeig­net.

Ries­ter-Ren­te

Die Ries­ter-Ren­te wur­de ein­ge­führt, um Arbeit­neh­mern zu hel­fen, die Lücke zwi­schen gesetz­li­cher Ren­te und tat­säch­li­chem Bedarf im Alter zu schlie­ßen. Hier sind die wich­tigs­ten Aspek­te:

Vor­tei­le:

  • Staat­li­che Zula­gen: Sie erhal­ten direk­te Zula­gen vom Staat, die Ihre Ein­zah­lun­gen ergän­zen. Beson­ders attrak­tiv für Fami­li­en mit Kin­dern, da pro Kind zusätz­li­che Zula­gen gewährt wer­den.
  • Steu­er­vor­tei­le: Die Bei­trä­ge zur Ries­ter-Ren­te kön­nen als Son­der­aus­ga­ben in der Steu­er­erklä­rung gel­tend gemacht wer­den, was Ihre Steu­er­last redu­zie­ren kann.
  • Kapi­tal­ga­ran­tie: Am Ende der Anspar­pha­se ist garan­tiert, dass min­des­tens die ein­ge­zahl­ten Bei­trä­ge und die staat­li­chen Zula­gen zur Ver­fü­gung ste­hen.

Nach­tei­le:

  • Hohe Kos­ten: Ver­wal­tungs­kos­ten und Abschluss­ge­büh­ren kön­nen die Ren­di­te schmä­lern.
  • Kom­ple­xi­tät: Die Viel­zahl der Tari­fe und Rege­lun­gen kann ver­wir­rend sein und erfor­dert eine gründ­li­che Bera­tung.

Für wen geeig­net? Die Ries­ter-Ren­te ist beson­ders geeig­net für sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Arbeit­neh­mer und Beam­te, die von den staat­li­chen Zula­gen und Steu­er­vor­tei­len pro­fi­tie­ren kön­nen. Auch Fami­li­en mit Kin­dern kön­nen durch die zusätz­li­chen Kin­der­zu­la­gen erheb­lich pro­fi­tie­ren.

Prak­ti­sches Bei­spiel: Sie sind ange­stellt und haben zwei Kin­der. Durch die jähr­li­che Grund­zu­la­ge von 175 Euro und die Kin­der­zu­la­ge von 300 Euro pro Kind sum­mie­ren sich die staat­li­chen Zuschüs­se auf 775 Euro jähr­lich. Die­se Zula­gen erhö­hen Ihre eige­ne Spar­leis­tung erheb­lich.

Rürup-Ren­te

Die Rürup-Ren­te, auch Basis­ren­te genannt, wur­de spe­zi­ell für Selbst­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler ent­wi­ckelt, die kei­nen Zugang zur gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung haben.

Vor­tei­le:

  • Hohe Steu­er­erspar­nis: Bei­trä­ge zur Rürup-Ren­te kön­nen bis zu einem bestimm­ten Höchst­be­trag als Son­der­aus­ga­ben abge­setzt wer­den, was beson­ders für Gut­ver­die­ner attrak­tiv ist.
  • Fle­xi­bi­li­tät bei den Bei­trä­gen: Sie kön­nen die Bei­trä­ge fle­xi­bel gestal­ten und an Ihre Ein­kom­mens­si­tua­ti­on anpas­sen.
  • Pfän­dungs­si­cher­heit: Im Fal­le einer Insol­venz sind die ange­spar­ten Beträ­ge nicht pfänd­bar.

Nach­tei­le:

  • Kei­ne Kapi­tal­aus­zah­lung: Die Rürup-Ren­te wird aus­schließ­lich als lebens­lan­ge Ren­te aus­ge­zahlt, eine ein­ma­li­ge Kapi­tal­ab­fin­dung ist nicht mög­lich.
  • Unfle­xi­bel: Im Gegen­satz zur Ries­ter-Ren­te kön­nen kei­ne Zula­gen für Ehe­part­ner oder Kin­der bean­sprucht wer­den.

Für wen geeig­net? Die Rürup-Ren­te eig­net sich beson­ders für Selbst­stän­di­ge, Frei­be­ruf­ler und Gut­ver­die­ner, die eine hohe Steu­er­erspar­nis erzie­len möch­ten. Sie ist auch für Per­so­nen attrak­tiv, die eine pfän­dungs­si­che­re Alters­vor­sor­ge wün­schen.

Prak­ti­sches Bei­spiel: Sie sind selbst­stän­dig und möch­ten Ihre Steu­er­last redu­zie­ren. Sie zah­len jähr­lich 10.000 Euro in die Rürup-Ren­te ein und kön­nen einen gro­ßen Teil die­ser Bei­trä­ge steu­er­lich abset­zen, was Ihre Steu­er­last erheb­lich senkt.

Durch die staat­li­che För­de­rung und die spe­zi­fi­schen Vor­tei­le kön­nen sowohl die Ries­ter-Ren­te als auch die Rürup-Ren­te eine sinn­vol­le Ergän­zung Ihrer Alters­vor­sor­ge sein, je nach Ihrer beruf­li­chen und finan­zi­el­len Situa­ti­on.

Wich­ti­ge Fak­to­ren bei der Aus­wahl

Die Wahl der rich­ti­gen pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­rung kann eine Her­aus­for­de­rung sein. Es gibt vie­le Fak­to­ren zu berück­sich­ti­gen, um sicher­zu­stel­len, dass die Ver­si­che­rung Ihren indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen und finan­zi­el­len Zie­len ent­spricht. Hier sind die wich­tigs­ten Punk­te, auf die Sie ach­ten soll­ten:

Kos­ten und Gebüh­ren

Die Kos­ten­struk­tur einer pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­rung kann einen erheb­li­chen Ein­fluss auf Ihre Ren­di­te haben. Ach­ten Sie auf Ver­wal­tungs­kos­ten, Abschluss­ge­büh­ren und even­tu­el­le Zusatz­kos­ten für spe­zi­el­le Leis­tun­gen. Die­se Gebüh­ren kön­nen die Ren­di­te Ihrer Anla­ge schmä­lern. Es lohnt sich, ver­schie­de­ne Ange­bo­te zu ver­glei­chen und genau zu prü­fen, wel­che Kos­ten auf Sie zukom­men.

Prak­ti­sches Bei­spiel: Wenn Sie monat­lich 100 Euro in eine Ren­ten­ver­si­che­rung ein­zah­len und davon 20 Euro für Gebüh­ren und Kos­ten abge­zo­gen wer­den, bleibt weni­ger Geld, das für Ihre Ren­te arbei­tet. Ein Ver­trag mit gerin­ge­ren Kos­ten kann lang­fris­tig eine deut­lich höhe­re Ren­te erge­ben.

Garan­tie­zins und Ren­di­te

Der Garan­tie­zins ist der Zins­satz, den Ihnen die Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft min­des­tens zusi­chert. Bei klas­si­schen Ren­ten­ver­si­che­run­gen ist die­ser Garan­tie­zins beson­ders wich­tig. Aber auch die tat­säch­li­che Ren­di­te spielt eine Rol­le, die oft durch Über­schuss­be­tei­li­gun­gen oder fonds­ge­bun­de­ne Invest­ments erzielt wird.

Prak­ti­sches Bei­spiel: Eine Ver­si­che­rung bie­tet einen Garan­tie­zins von 1% an. Zusätz­lich kön­nen Über­schüs­se aus den Invest­ments, bei­spiels­wei­se durch Akti­en­fonds, die Gesamt­ver­zin­sung auf 3% erhö­hen. Ver­glei­chen Sie ver­schie­de­ne Ange­bo­te, um die bes­te Kom­bi­na­ti­on aus Sicher­heit und Ren­di­te­chan­cen zu fin­den.

Fle­xi­bi­li­tät und Anpas­sungs­mög­lich­kei­ten

Eine gute pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung soll­te fle­xi­bel sein und Anpas­sungs­mög­lich­kei­ten bie­ten. Dies umfasst die Mög­lich­keit, die Bei­trä­ge zu erhö­hen oder zu sen­ken, Zahl­pau­sen ein­zu­le­gen oder den Ver­si­che­rungs­schutz an geän­der­te Lebens­um­stän­de anzu­pas­sen.

Prak­ti­sches Bei­spiel: Sie haben eine Ren­ten­ver­si­che­rung abge­schlos­sen und bekom­men nach eini­gen Jah­ren ein Kind. Eine fle­xi­ble Ver­si­che­rung ermög­licht es Ihnen, die Bei­trags­zah­lung vor­über­ge­hend zu redu­zie­ren, um die neu­en finan­zi­el­len Ver­pflich­tun­gen bes­ser bewäl­ti­gen zu kön­nen.

Sicher­heit des Anbie­ters und Repu­ta­ti­on

Die Sicher­heit Ihres Anbie­ters ist ent­schei­dend. Ach­ten Sie auf die finan­zi­el­le Sta­bi­li­tät und die Repu­ta­ti­on der Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft. Bewer­tun­gen und Ratings von unab­hän­gi­gen Agen­tu­ren kön­nen Ihnen dabei hel­fen, einen siche­ren und zuver­läs­si­gen Anbie­ter zu wäh­len.

Prak­ti­sches Bei­spiel: Sie wäh­len eine Ren­ten­ver­si­che­rung bei einem renom­mier­ten Anbie­ter, der regel­mä­ßig gute Bewer­tun­gen von Rating­agen­tu­ren erhält. Dies gibt Ihnen die Sicher­heit, dass Ihre Inves­ti­ti­on gut geschützt ist und Sie im Alter von einer sta­bi­len Ren­te pro­fi­tie­ren.

Durch die Berück­sich­ti­gung die­ser wich­ti­gen Fak­to­ren kön­nen Sie sicher­stel­len, dass Ihre pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung opti­mal auf Ihre Bedürf­nis­se zuge­schnit­ten ist und Ihnen im Alter die finan­zi­el­le Sicher­heit bie­tet, die Sie sich wün­schen. Ver­glei­chen Sie ver­schie­de­ne Ange­bo­te sorg­fäl­tig und las­sen Sie sich bei Bedarf von einem Exper­ten bera­ten, um die bes­te Ent­schei­dung zu tref­fen.

Steu­er­li­che Aspek­te

Die steu­er­li­chen Aspek­te der pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­rung sind ein wich­ti­ger Punkt, den Sie bei der Pla­nung Ihrer Alters­vor­sor­ge berück­sich­ti­gen soll­ten. Es gibt ver­schie­de­ne Pha­sen, in denen die Steu­er eine Rol­le spielt: die Anspar­pha­se und die Ren­ten­pha­se. Außer­dem gibt es Mög­lich­kei­ten, Steu­ern zu spa­ren, wie den Son­der­aus­ga­ben­ab­zug.

Steu­er­li­che Behand­lung wäh­rend der Anspar­pha­se

Wäh­rend der Anspar­pha­se kön­nen die Bei­trä­ge zu bestimm­ten Arten von pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­run­gen steu­er­lich gel­tend gemacht wer­den. Dies ist ins­be­son­de­re bei der Ries­ter-Ren­te und der Rürup-Ren­te der Fall.

Ries­ter-Ren­te: Bei der Ries­ter-Ren­te kön­nen Sie Ihre Ein­zah­lun­gen als Son­der­aus­ga­ben in Ihrer Steu­er­erklä­rung ange­ben. Dadurch redu­ziert sich Ihr zu ver­steu­ern­des Ein­kom­men, was zu einer nied­ri­ge­ren Steu­er­last führt. Zusätz­lich erhal­ten Sie staat­li­che Zula­gen, die Ihre Alters­vor­sor­ge noch attrak­ti­ver machen.

Rürup-Ren­te: Bei­trä­ge zur Rürup-Ren­te (Basis­ren­te) kön­nen eben­falls steu­er­lich abge­setzt wer­den. Hier­bei sind die Bei­trä­ge bis zu einem bestimm­ten Höchst­be­trag abzugs­fä­hig. Für das Jahr 2024 kön­nen bei­spiels­wei­se bis zu 94% der Bei­trä­ge bis zu einem Betrag von 28.392 Euro (56.784 Euro für Ver­hei­ra­te­te) als Son­der­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den.

Prak­ti­sches Bei­spiel: Sie zah­len jähr­lich 2.000 Euro in eine Rürup-Ren­te ein. Im Jahr 2024 kön­nen Sie davon 94% steu­er­lich gel­tend machen, also 1.880 Euro. Dies redu­ziert Ihr zu ver­steu­ern­des Ein­kom­men und somit Ihre Steu­er­last.

Steu­er­li­che Behand­lung wäh­rend der Ren­ten­pha­se

In der Ren­ten­pha­se wird die steu­er­li­che Behand­lung der Aus­zah­lun­gen unter­schied­lich gehand­habt, je nach­dem, wel­che Art von pri­va­ter Ren­ten­ver­si­che­rung Sie abge­schlos­sen haben.

Ries­ter-Ren­te: Die Aus­zah­lun­gen aus einer Ries­ter-Ren­te sind in der Regel voll steu­er­pflich­tig. Das bedeu­tet, dass Sie Ihre Ries­ter-Ren­te als Ein­kom­men ver­steu­ern müs­sen. Aller­dings pro­fi­tie­ren Sie mög­li­cher­wei­se von einem nied­ri­ge­ren Steu­er­satz im Alter, da Ihr Gesamt­ein­kom­men in der Regel gerin­ger ist als wäh­rend Ihrer Erwerbs­jah­re.

Rürup-Ren­te: Auch die Aus­zah­lun­gen aus der Rürup-Ren­te sind grund­sätz­lich steu­er­pflich­tig. Der steu­er­pflich­ti­ge Anteil steigt schritt­wei­se an, bis er im Jahr 2040 100% erreicht. Für das Jahr 2024 sind 84% der Aus­zah­lun­gen steu­er­pflich­tig.

Prak­ti­sches Bei­spiel: Sie bezie­hen im Jahr 2024 eine jähr­li­che Rürup-Ren­te von 10.000 Euro. Davon sind 84%, also 8.400 Euro, steu­er­pflich­tig. Die rest­li­chen 1.600 Euro blei­ben steu­er­frei.

Son­der­aus­ga­ben­ab­zug und Steu­er­erspar­nis

Ein beson­de­rer Vor­teil der pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­rung sind die Mög­lich­kei­ten des Son­der­aus­ga­ben­ab­zugs. Sowohl bei der Ries­ter- als auch bei der Rürup-Ren­te kön­nen Sie die Ein­zah­lun­gen als Son­der­aus­ga­ben abset­zen, was Ihre Steu­er­last wäh­rend der Anspar­pha­se erheb­lich redu­zie­ren kann.

Ries­ter-Ren­te: Hier pro­fi­tie­ren Sie nicht nur von den steu­er­li­chen Vor­tei­len, son­dern auch von den staat­li­chen Zula­gen. Die­se Kom­bi­na­ti­on macht die Ries­ter-Ren­te beson­ders attrak­tiv für Fami­li­en und Gering­ver­die­ner.

Rürup-Ren­te: Der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug bei der Rürup-Ren­te bie­tet vor allem Selbst­stän­di­gen und Gut­ver­die­nern erheb­li­che Steu­er­vor­tei­le. Durch die hohen abzugs­fä­hi­gen Bei­trä­ge kön­nen Sie Ihre Steu­er­last wäh­rend der Ein­zah­lungs­pha­se signi­fi­kant sen­ken.

Prak­ti­sches Bei­spiel: Sie sind selbst­stän­dig und zah­len jähr­lich 10.000 Euro in eine Rürup-Ren­te ein. Durch den Son­der­aus­ga­ben­ab­zug redu­zie­ren Sie Ihr zu ver­steu­ern­des Ein­kom­men um den abzugs­fä­hi­gen Betrag, was Ihre Steu­er­last erheb­lich senkt.

Die steu­er­li­chen Aspek­te der pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­rung sind kom­plex, aber sie bie­ten Ihnen wert­vol­le Mög­lich­kei­ten zur Steu­er­erspar­nis. Es lohnt sich, die ver­schie­de­nen Optio­nen sorg­fäl­tig zu prü­fen und gege­be­nen­falls pro­fes­sio­nel­le Bera­tung in Anspruch zu neh­men, um die für Sie opti­ma­le Lösung zu fin­den. So kön­nen Sie sicher­stel­len, dass Ihre Alters­vor­sor­ge nicht nur sicher, son­dern auch steu­er­lich effi­zi­ent ist.

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Tipps und Emp­feh­lun­gen

Bevor Sie eine pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung abschlie­ßen, gibt es eini­ge wich­ti­ge Fra­gen und Punk­te, die Sie beach­ten soll­ten. Eine fun­dier­te Ent­schei­dung trägt dazu bei, dass Ihre Alters­vor­sor­ge opti­mal zu Ihren Bedürf­nis­sen passt und Ihnen lang­fris­tig Sicher­heit bie­tet.

Wich­ti­ge Fra­gen vor dem Abschluss

Bevor Sie sich für eine pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung ent­schei­den, soll­ten Sie sich fol­gen­de Fra­gen stel­len:

  • Wie hoch ist mein aktu­el­ler und zukünf­ti­ger Finanz­be­darf im Alter?
  • Wel­che Art der Ren­ten­ver­si­che­rung passt am bes­ten zu mei­nem Risi­ko­pro­fil?
  • Wie fle­xi­bel muss mein Ver­trag sein?
  • Wel­che zusätz­li­chen Leis­tun­gen sind für mich wich­tig?

Die­se Fra­gen hel­fen Ihnen, Ihre indi­vi­du­el­len Anfor­de­run­gen und Erwar­tun­gen zu klä­ren und das pas­sen­de Pro­dukt zu fin­den.

Bera­tung durch Exper­ten

Eine pro­fes­sio­nel­le Bera­tung ist uner­läss­lich. Ein unab­hän­gi­ger Ver­si­che­rungs­mak­ler kann Ihnen dabei hel­fen, die ver­schie­de­nen Ange­bo­te zu ver­ste­hen und die bes­te Wahl zu tref­fen. Nut­zen Sie die Exper­ti­se von Fach­leu­ten, um sicher­zu­stel­len, dass Sie alle Vor- und Nach­tei­le der ver­schie­de­nen Pro­duk­te ken­nen.

Prak­ti­sches Bei­spiel: Ein unab­hän­gi­ger Mak­ler kann Ihnen ver­schie­de­ne Sze­na­ri­en auf­zei­gen und erklä­ren, wie sich unter­schied­li­che Ver­trags­be­din­gun­gen auf Ihre zukünf­ti­ge Ren­te aus­wir­ken. So erhal­ten Sie eine maß­ge­schnei­der­te Emp­feh­lung, die auf Ihre per­sön­li­che Situa­ti­on abge­stimmt ist.

Ver­gleich von Ange­bo­ten und Nut­zung von Rech­nern

Es gibt zahl­rei­che Online-Rech­ner und Ver­gleichs­por­ta­le, die Ihnen hel­fen kön­nen, die bes­ten Ange­bo­te zu fin­den. Nut­zen Sie die­se Tools, um ver­schie­de­ne Ren­ten­ver­si­che­run­gen hin­sicht­lich Kos­ten, Ren­di­te und Fle­xi­bi­li­tät zu ver­glei­chen.

Prak­ti­sches Bei­spiel: Sie nut­zen einen Online-Rech­ner, um die Kos­ten und erwar­te­ten Ren­ten­zah­lun­gen ver­schie­de­ner Anbie­ter zu ver­glei­chen. So bekom­men Sie einen kla­ren Über­blick und kön­nen eine fun­dier­te Ent­schei­dung tref­fen, die Ihren finan­zi­el­len Zie­len und Bedürf­nis­sen ent­spricht.

Durch die Beach­tung die­ser Tipps und die Nut­zung der ver­füg­ba­ren Res­sour­cen kön­nen Sie sicher­stel­len, dass Ihre pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung opti­mal auf Ihre Anfor­de­run­gen zuge­schnit­ten ist. Den­ken Sie dar­an, dass eine gut infor­mier­te Ent­schei­dung Ihnen lang­fris­tig Sicher­heit und Zufrie­den­heit bie­ten kann.

Fazit

Zusam­men­fas­send lässt sich sagen, dass die pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung eine wich­ti­ge Ergän­zung zur gesetz­li­chen Alters­vor­sor­ge sein kann. Sie bie­tet Ihnen die Fle­xi­bi­li­tät, Ihre Ren­ten­be­zü­ge indi­vi­du­ell zu gestal­ten und kann durch ver­schie­de­ne Model­le – klas­sisch, fonds­ge­bun­den oder neue Klas­sik – genau auf Ihre Bedürf­nis­se zuge­schnit­ten wer­den. Auch die Sofort­ren­te stellt eine inter­es­san­te Opti­on für die­je­ni­gen dar, die sofor­ti­ge Ren­ten­zah­lun­gen bevor­zu­gen.

Für wen ist eine pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung sinn­voll?

Eine pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung ist beson­ders sinn­voll für:

  • Arbeit­neh­mer: Die ihre gesetz­li­che Ren­te auf­sto­cken möch­ten, um im Alter ihren Lebens­stan­dard zu hal­ten.
  • Selbst­stän­di­ge und Frei­be­ruf­ler: Die kei­ne oder nur gerin­ge Ansprü­che aus der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung haben und ihre Alters­vor­sor­ge eigen­stän­dig pla­nen müs­sen.
  • Gut­ver­die­ner: Die von den steu­er­li­chen Vor­tei­len, ins­be­son­de­re bei der Rürup-Ren­te, pro­fi­tie­ren möch­ten.

Wenn Sie lang­fris­tig pla­nen und bereit sind, sich mit den ver­schie­de­nen Optio­nen aus­ein­an­der­zu­set­zen, bie­tet die pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung eine soli­de Basis für Ihre Alters­vor­sor­ge. Es ist wich­tig, die Kos­ten und Ren­di­ten der ver­schie­de­nen Model­le zu ver­glei­chen und sich umfas­send bera­ten zu las­sen. Nut­zen Sie die Exper­ti­se eines unab­hän­gi­gen Ver­si­che­rungs­mak­lers und Online-Ver­gleichs­rech­ner, um die bes­ten Ange­bo­te zu fin­den.

Prak­ti­sches Bei­spiel: Stel­len Sie sich vor, Sie sind Mit­te 30 und möch­ten für Ihre Ren­te vor­sor­gen. Nach Bera­tung und Ver­glei­chen ent­schei­den Sie sich für eine fonds­ge­bun­de­ne Ren­ten­ver­si­che­rung, die Ihnen eine gute Balan­ce aus Sicher­heit und Ren­di­te bie­tet. Durch regel­mä­ßi­ge Ein­zah­lun­gen und eine fle­xi­ble Anpas­sung Ihres Ver­tra­ges sichern Sie sich eine kom­for­ta­ble Ren­te.

Den­ken Sie dar­an, dass eine gut durch­dach­te Ent­schei­dung Ihnen nicht nur finan­zi­el­le Sicher­heit, son­dern auch ein sor­gen­frei­es und ent­spann­tes Leben im Ruhe­stand ermög­licht.

Häu­fi­ge Fra­gen zur Pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­rung (FAQ)

Die klas­si­sche Ren­ten­ver­si­che­rung legt Ihr Geld sicher und kon­ser­va­tiv an, bie­tet Ihnen aber eine garan­tier­te Min­dest­ren­te. Die fonds­ge­bun­de­ne Ren­ten­ver­si­che­rung inves­tiert in Invest­ment­fonds, was höhe­re Ren­di­te­chan­cen, aber auch mehr Risi­ko bedeu­tet. Wel­che Vari­an­te für Sie am bes­ten geeig­net ist, hängt von Ihrer Risi­ko­be­reit­schaft und Ihren Anla­ge­zie­len ab.

Ja, ins­be­son­de­re bei der Ries­ter- und Rürup-Ren­te kön­nen Sie die Bei­trä­ge als Son­der­aus­ga­ben in Ihrer Steu­er­erklä­rung gel­tend machen. Dies redu­ziert Ihr zu ver­steu­ern­des Ein­kom­men und somit Ihre Steu­er­last. Infor­mie­ren Sie sich genau über die Bedin­gun­gen und nut­zen Sie die steu­er­li­chen Vor­tei­le zu Ihrem Vor­teil.

Die Fle­xi­bi­li­tät vari­iert je nach Ver­trag und Anbie­ter. Vie­le pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­run­gen bie­ten die Mög­lich­keit, die Bei­trä­ge zu erhö­hen oder zu sen­ken, Zahl­pau­sen ein­zu­le­gen oder den Ver­si­che­rungs­schutz an geän­der­te Lebens­um­stän­de anzu­pas­sen. Es ist wich­tig, einen Ver­trag zu wäh­len, der Ihnen die­se Anpas­sungs­mög­lich­kei­ten bie­tet.

Im Todes­fall kann die Aus­zah­lung der pri­va­ten Ren­ten­ver­si­che­rung an Ihre Hin­ter­blie­be­nen erfol­gen, je nach Ver­trags­ge­stal­tung. Vie­le Ver­trä­ge bie­ten die Mög­lich­keit, eine Ren­ten­ga­ran­tie­zeit zu ver­ein­ba­ren, sodass Ihre Ange­hö­ri­gen wei­ter­hin Zah­lun­gen erhal­ten. Klä­ren Sie die­se Optio­nen beim Abschluss Ihres Ver­tra­ges, um Ihre Fami­lie abzu­si­chern.

Es fal­len ver­schie­de­ne Kos­ten an, dar­un­ter Abschluss­ge­büh­ren, Ver­wal­tungs­kos­ten und ggf. Kos­ten für Zusatz­leis­tun­gen. Die­se Gebüh­ren kön­nen die Ren­di­te Ihrer Anla­ge beein­träch­ti­gen. Ver­glei­chen Sie daher die Ange­bo­te sorg­fäl­tig und ach­ten Sie auf trans­pa­ren­te Kos­ten­struk­tu­ren.

Eine pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung kann eine sinn­vol­le Ergän­zung zu Ihrer gesetz­li­chen Alters­vor­sor­ge sein, ins­be­son­de­re wenn Sie Ihre Ren­ten­lü­cke schlie­ßen möch­ten. Sie ist beson­ders geeig­net für Arbeit­neh­mer, Selbst­stän­di­ge und Gut­ver­die­ner, die zusätz­li­che Sicher­heit im Alter wün­schen. Eine umfas­sen­de Bera­tung hilft Ihnen, die bes­te Ent­schei­dung zu tref­fen.

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