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Wohngebäudeversicherung – Ihr Haus rundum geschützt

Die Wohngebäudeversicherung schützt Ihr Eigenheim oder Mietobjekt vor Schäden durch Feuer, Sturm, Hagel und Leitungswasser – und kann durch Elementarschutz gegen Überschwemmung und Starkregen erweitert werden.

Modernes Einfamilienhaus von außen – Wohngebäudeversicherung schützt vor Feuer, Sturm, Leitungswasser und Elementarschäden

Was ist eine Wohngebäudeversicherung?

Die Wohngebäudeversicherung schützt das Gebäude selbst und alle fest damit verbundenen Bestandteile: Dach, Wände, Böden, Heizungsanlage, Einbauküche, Garagen und Nebengebäude (je nach Vertrag). Nicht versichert ist der Hausrat (Möbel, Elektrogeräte) – dieser fällt unter die Hausratversicherung.

Für Immobilienbesitzer mit Bankfinanzierung: Viele Banken verlangen die Wohngebäudeversicherung als Bedingung für die Kreditvergabe.

Was ist abgedeckt?

Standardleistungen (in nahezu jedem Tarif)

  • Feuer: Brand, Blitzschlag, Explosion, Verpuffung, Absturz eines Luftfahrzeugs
  • Sturm und Hagel: ab Windstärke 8 – Dachschäden, zerstörte Fenster, Schäden durch umgeworfene Bäume
  • Leitungswasser: Rohrbrüche, Frostschäden an Leitungen, Schäden durch austretendes Wasser

Wichtige Zusatzbausteine (separat oder im Premiumtarif)

  • Elementarschadenversicherung: Überschwemmung, Erdrutsch, Erdbeben, Lawinen, Schneedruck – 2026 dringend empfohlen
  • Rückstauversicherung: Wasser, das bei Starkregen aus der Kanalisation ins Haus dringt
  • Überspannungsschäden: Schäden durch Blitzeinschlag an elektrischen Anlagen
  • Photovoltaikanlage: Mitversicherung prüfen – oft separat oder gegen Aufpreis

Gleitender Neuwert – was steckt dahinter?

Der gleitende Neuwert bedeutet: Ihr Haus ist immer zu dem Betrag versichert, der heute nötig wäre, um es identisch neu zu bauen – inklusive gestiegener Baupreise. Basis ist der historische Gebäudewert (Wert 1914), der jährlich mit dem Baupreisindex hochgerechnet wird. Das schützt Sie vor Unterversicherung bei steigenden Baukosten – ein wichtiger Punkt nach den erheblichen Baukostensteigerungen der letzten Jahre.

Was kostet eine Wohngebäudeversicherung?

Die Prämie hängt ab von: Wohnort (Risikozone für Unwetter), Baujahr und Bauweise, Wohnfläche und Gebäudetyp, sowie gewähltem Leistungsumfang. Als Orientierung: Ein modernes Einfamilienhaus (ca. 150 m², solide Bauweise, Standardtarif) liegt häufig zwischen 400–900 €/Jahr – mit Elementarschutz etwas mehr, je nach Region.

Worauf sollten Sie beim Vergleich achten?

  • Gleitender Neuwert: Sichert gegen Unterversicherung durch gestiegene Baupreise
  • Grobe Fahrlässigkeit: Leistet die Versicherung auch bei fahrlässig verursachten Schäden?
  • Elementarschutz: Überschwemmung, Starkregen, Erdrutsch miteingeschlossen oder buchbar?
  • Photovoltaikanlage: Automatisch mitversichert oder Zusatzklausel nötig?
  • Nebengebäude, Garagen, Carports: Sind diese im Tarif eingeschlossen?
  • Sturm ab Windstärke 8: Prüfen, ob auch schwächere Stürme gedeckt sind (manche Tarife)
  • Selbstbeteiligung: Senkt die Prämie – aber nur wählen, was man im Schadensfall tragen kann

Beratung

Kostenlose Beratung zur Wohngebäudeversicherung

Wir prüfen Ihr Objekt, berechnen den passenden Versicherungswert (gleitender Neuwert), klären den Elementarschutz-Bedarf und vergleichen Tarife – damit Ihr Haus 2026 wirklich rundum geschützt ist.

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